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Wie ihr Darm mit ihrer Allergie zusammenhängt

Wenn man das Wort „Darm“ hört oder liest, dann assoziiert fast jeder damit den Verdauungstrakt, Nahrungsaufnahme und vielleicht die dort ansässigen Mikroorganismen. Vielleicht wissen einige dann auch noch, dass so ein Darm insgesamt ca. 8 Meter lang ist (beim Erwachsenen) und aufgrund der Oberflächenstruktur der Darmwand eine Oberfläche von 400 bis 500 m² hat. Wir haben es hier also nicht mit einem der kleinsten Organe des menschlichen Organismus zu tun.

Aber darüber hinaus scheint der Darm mehr zu sein als nur ein Organ für die Nahrungsaufnahme. Es gibt Leute, die von einem zweiten Gehirn sprechen, da das sich in ihm befindliche Enterische Nervensystem (ENS) 4- bis 5-mal mehr Neuronen aufweist als das Rückenmark und ein eigenständiges Nervensystem (neben dem zentralen Nervensystem) bildet. Dies ist mit ein Grund, warum die Darmgesundheit immer häufiger in Verbindung gebracht wird mit Erkrankungen wie Schlafstörungen, Depressionen und Allergien.

Durch die permanente Aufnahme von giftigen oder unerwünschten Stoffen, mit denen sich das Verdauungssystem als erster im Organismus auseinanderzusetzen hat, kommt es nach geraumer Zeit zu Störungen dieses Systems. Die Darmwände werden „durchlöchert“ (Leaky-Gut-Syndrom) und für Substanzen durchlässig, die eigentlich keine „Eintrittskarte“ jenseits der Darmschleimhaut haben sollten.

Die Immunzellen im Darm werden somit mit Substanzen konfrontiert, die eigentlich niemals in diese Bereiche hätten vordringen sollen. Daher ist es nicht verwunderlich, warum es zu fehlgeleiteten „Programmierungen“ des Immunsystems kommt, da es gegen eigentlich „normale“ Substanzen immunisiert, die nur am falschen Ort waren.

Die damit verbundenen Entwicklungen von Allergien, als eine Form der „Fehlprogrammierung“ des Immunsystems, nehmen in den industrialisierten Ländern immer mehr zu. Als weitere Ursachen vermutet man eine zu starke Hygiene, die dem Immunsystem der Kinder keine adäquaten Anreize mehr bietet.

Nach dem Motto: „If you don´t use it, you will lose it“ reagiert ein untrainiertes Immunsystem dann bei Kontakten mit Allergenen und Substanzen, die kein allergenes Potential besitzen, vollkommen unkoordiniert und unberechenbar. Eine andere Erklärung sind Umweltverschmutzung und Medikamente, denen sich der moderne Mensch immer häufiger aussetzen muss. Aber eine letztendlich genaue und schlüssige Erklärung für dieses Phänomen steht noch aus.

Allergien und Symptomatik

Die Symptome einer Allergie können verschieden häufig und verschieden stark sein. Besonders „beliebt“ sind der Heuschnupfen (allergische Rhinitis) und juckende Augen. Starke Symptome sind asthmaähnliche Formen mit Husten und Atemnot. Aber auch Hautausschläge sind möglich. Symptome, die die meisten, auch Ärzte, weniger mit einer Allergie vergesellschaften, sind Verdauungsprobleme, Müdigkeit etc. Grund hierfür ist ein unbalanciertes Immunsystem, dass versucht unentwegt gegen Stoffe zu „kämpfen“, die kein Gefahrenpotential haben für den Organismus. Und dazu gehören halt nicht nur harmlose Pollen, sondern auch Bestandteile in der täglichen Nahrung, die dann dem Darm und seinem Immunsystem zusätzlich zusetzen.

Die schulmedizinische Antwort auf dieses „Dilemma“ sind Antihistaminika, die den betroffenen Patienten noch müder machen. Oder aber der Arzt verschreibt inhalierbares Cortison (Aerosole) bzw. sofort orales Cortison, je nach Stärke der Symptome. Beide Therapieformen sind aber nur die typische symptomatische Antwort auf ein Grundleiden, was im Wesentlichen durch die Therapie unangetastet und damit erhalten bleibt. Aber wie behandelt man dann diese übersteigerte Reaktion des Organismus auf harmlose Substanzen?

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Regulieren statt demolieren

Wenn man von der Überlegung ausgeht, dass der Darm mit seiner enorm großen Oberfläche, die deutlich größer ist als die der Haut (nur knapp 2 m2), die zentrale Verbindungsstelle zur Außenwelt darstellt, dann ist es doch nur logisch, mit der Therapie gerade hier anzusetzen. Ein solches Vorgehen würde also mit Substanzen beginnen, die einen positiven Einfluss auf das Immungeschehen im Darm haben.

Hierbei handelt es sich um Substanzen, die anti-entzündlichen, anti-allergischen und immunmodulierenden Charakter haben. Statt einfach nur die Symptome zu demolieren, regulieren diese Substanzen das Immunsystem und normalisieren es im Laufe der Zeit. Hier nehmen Heilpilze eine besondere Stellung ein.

Sie verfügen über ein großes Reservoir an Wirkstoffen, die genau diesem Anforderungsprofil entsprechen (je nach Pilz mehr als 400 biologisch wirksame Substanzen). Stellvertretend hierfür einige wissenschaftliche Arbeiten, die dies haben zeigen können:

Es ist nicht selten, dass die Einnahme dieser Pilze oder eines dieser Pilze schon nach relativ kurzer Zeit eine Linderung der Symptome mit sich bringt. Vorteil: Die Symptomlinderung beruht in diesem Fall nicht auf einer Abschaltung der Symptome, sondern auf einer Normalisierung der Grunderkrankung. Pro- und Präbiotika zur Unterstützung und Ausbildung einer gesunden Darmflora bilden eine weitere wichtige Stütze zur Verbesserung der Darmgesundheit.

Allergietraining und Prophylaxe

Jedes Fußballteam trainiert für die nächste Begegnung mit dem Gegner. Ein schlappes oder gar fehlendes Training endet dann in einer saftigen Niederlage, in der Regel. Bei unserem Immunsystem scheint es sich ganz ähnlich zu verhalten.

Wie es aussieht, ist ein Immunsystem, das von Kindesbeinen an sich mit einer Umwelt mit definierten organischen Substanzen auseinandersetzen musste, das bessere und gesündere. Es gibt Arbeiten, die gezeigt haben, dass Kinder vom Land oder Bauernhof deutlich weniger von Allergien betroffen sind als Stadtkinder. Hier erfolgte also das notwendige Training mit Keimen, Tierhaaren, Pollen usw., die das Immunsystem gelehrt haben zwischen harmlos und gefährlich zu unterscheiden.

Diese Überlegung lässt damit den Schluss zu, dass, wenn man nicht selber auf dem Land lebt, man mit seinen Kindern so oft wie nur möglich Urlaub auf dem Land machen sollte, seine Kinder mit Flora und Fauna dort in Berührung bringt, um diesen Prozess einzuleiten. Außerdem ist es für Kinder eindeutig aufregender eine Kuh „live“ zu begutachten als im Buch oder Internet.

Für den Allergiker liegt der Schluss auf der Hand, sich einmal besonders viele Gedanken um seine Ernährung zu machen. Zucker und Chemie der Nahrungsmittelindustrie stehen nämlich ganz oben auf der Liste der Substanzen, die ein Allergiker (und eigentlich jeder, der den Anspruch erhebt, sich gesund zu ernähren) unbedingt vermeiden sollte.

Wenn Sie etwas weniger fachspezifische und allgemeinverständliche Informationen zu dem Potential von Heilpilzen haben möchten, dann schauen Sie doch hier mal nach:

Portraits der verschiedenen Heilpilze sind in Arbeit und werden bald hier veröffentlicht.

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Dieser Beitrag wurde am 26.03.2021 erstellt.

 

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